Vorgestellt: Ein Patientenfall zu Jodmangel

Jodmangel

Quelle: Zerega/shutterstock

Mit diesem Patientenfall möchten ich aufzeigen welche Therapie ich in diesem Fall gewählt habe, um dem Patienten hinsichtlich seines Jodmangels zu helfen.

Hier sehen Sie das Ergebnis des Jod-Sättigungstests eines 64 jährigen Patienten, der sich seit einem Jahr in meiner Behandlung befindet. Es bestehen folgende Erkrankungen: Psoriasis (Schuppenflechte), arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) und Rhinoconjunctivitis allergica (Heuschnupfen).

Die Ausscheidung von nur knapp 70% der Testdosis zeigt einen deutlichen Jodmangel.

Der Oligoscan zeigt folgenden Befund:

Wir sehen auf der ersten Seite etliche Mangelzustände, vor allem Phosphor, Chrom, Selen und Schwefel. Auf Seite zwei zeigt sich eine hohe Belastung mit toxischen Metallen, allen voran steht Quecksilber.

Der AMSAT – Befund zeigt folgendes Bild:

Die Therapie

Am 27.07. habe ich dem Patienten Detosan – Formula verordnet, ein 2 – Phasen – Mikronährstoffpräparat, welches unter anderem die meisten fehlenden Mineralstoffe enthält. Mit der morgendlichen Einnahme führt er Liponsäure, Coenzym Q10, Carnitin und Magnesium zu, abends Zink, Mangan, Chrom, Selen, und Molybdän. Zusätzlich nimmt er Lecithin als Phosphorquelle.
Ab Ende August kommt Jod dazu: 6,25 mg Jodoral tgl. für zwei Wochen, danach (weil keine Nebenwirkungen eintraten) täglich 12,5 mg Jodoral. Zusätzlich zweimal täglich ¼ Teelöffel Himalaya- oder Meersalz in 300 ml Wasser.

Die Kontrolle am 21.09. liefert beeindruckende Ergebnisse:

Wir sehen eine deutliche Verbesserung der Mineralstoffe, lediglich Magnesium ist (aus unerklärlichen Gründen) gefallen.

Besonders beeindruckend finde ich die Veränderung von Phosphor: hier zeigt sich, wieviel Energie im Jod steckt!

Die Zunahme von Kupfer und Zink zeigt eine Leberbelastung an, der Rückgang von Bor in den Optimalbereich ist gleichzusetzen mit einer nicht mehr bestehenden Östrogendominanz. Diese Veränderungen deuten auf eine stattgefundene Entgiftung hin, die wir nachfolgend sehen:

Ich denke das Ergebnis ist selbsterklärend – und das nach nur drei Wochen Jodeinnahme!

Was hat sich im AMSAT getan?

Und wie geht´s dem Patienten? Schlechter! Die Entgiftung war zu stark, so daß sich das Hautbild und der Blutdruck nachteilig entwickelt haben. Als logische Konsequenz wurde die tägliche Jod-Dosis halbiert, Haut und Blutdruck besserten sich binnen weniger Tage.

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