Ganzheitlich gesund
by Dumitrescu
Wir kümmern uns mit Herzblut, ärztlichem Wissen, viel Erfahrung und ganzheitlichen Methoden um die Anliegen unserer Patienten.
Immer mehr Menschen klagen lange nach einem Zeckenstich über mögliche Spätfolgen einer Borreliose wie Erschöpfung, neurologische Störungen oder wandernde Schmerzen. Untersuchungen bleiben oft unauffällig, das Leiden ist jedoch real. Für Betroffene beginnt oft ein kräftezehrender Ärztemarathon.
Viele meiner Patienten können sich noch an den ganz konkreten Zeckenstich erinnern, der ihr Leben auf den Kopf gestellt hat. Manchmal verlief er zunächst scheinbar folgenlos, manchmal zeigten sich Infektions-Symptome einer Borreliose und es folgte eine Antibiotikatherapie. Irgendwann war der Zeckenstich dann ganz aus dem Sinn verschwunden, bis Beschwerden auftraten, die sie aufhorchen ließen.
Die Forschung zeigt, dass ein Zeckenstich, selbst wenn er scheinbar ohne Borrelien-Infektion verläuft oder diese anfänglich gut behandelt wurde, auch noch Monate oder Jahre später gravierende Beschwerden verursachen kann. Es können Gelenke, die Haut, die Psyche oder auch das Nervensystem betroffen sein.
Das Tückische ist, dass diese Spätfolgen oft nicht mit der Infektion in Verbindung gebracht werden und extrem vielfältig sein können. Das macht die Diagnose schwer, auch weil Tests manchmal keinen klaren Hinweis liefern. Deshalb werden sie oft nur symptomatisch behandelt, etwa mit entzündungshemmenden Medikamenten oder starken Schmerzmitteln, manchmal auch Antidepressiva oder Neuroleptika.
Um abzuklären, ob es sich um Borreliose-Spätsymptome handelt, bedarf es einer gründlichen Diagnostik, die nicht nur auf einzelne Laborwerte schaut.
Sichtbar zeigt sich eine Borreliose-Infektion im Frühstadium durch die sogenannte Wanderröte (Erythema migrans). Die charakteristische Rötung breitet sich innerhalb der ersten Tage und Wochen nach dem Stich durch eine infizierte Zecke ringförmig um die Einstichstelle aus und verblasst mit der Zeit. Zusätzlich treten manchmal Symptome wie bei einer normalen Grippe auf, wie:
Frühzeitig erkannt und mit Antibiotika behandelt, heilt die Infektion in den meisten Fällen ohne weitere Beschwerden aus. Das Problem ist aber, dass sie oft unbemerkt bleibt, weil die Wanderröte übersehen wird, gar nicht auftritt (in 20 bis 30 Prozent der Fälle) oder die Frühsymptome fälschlicherweise als Grippe abgetan werden.
Sogar ein Frühtest auf Borreliose-Antikörper kann falsch negativ ausfallen. Verschiedenen Studien zufolge sogar bei bis zu 50 Prozent der Frühtests. In diesem Fall bleibt die Infektion unbemerkt und kann sich im Körper ausbreiten.
In der Medizin gilt die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöste Lyme-Borreliose auch als „Chamäleon“. Einmal im Blutkreislauf, gelangen die Erreger an jede Stelle im Körper und können hier nach heutiger Annahme Jahre ausharren und irgendwann durch einen bestimmten Auslöser reaktiviert werden oder sind chronisch aktiv. Je nachdem, wo sie sitzen, können sie verschiedene Spätfolgen auslösen.
Warum es zu diesen Spätfolgen kommt, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Manche vermuten Störungen der Mitochondrienfunktion als Ursache, andere Co-Infektionen, toxische Belastungen oder ein Überschießen des Immunsystems. Da sich auf Anhieb häufig kein klarer Auslöser festmachen lässt, beginnt für Betroffene oft eine lange medizinische Odyssee von einem Arzt zum anderen.
Als Arzt für integrative Medizin begleite ich seit Jahren Menschen mit chronischen Infektionsfolgen. Mein Ziel ist es, die Ursachen Ihrer Beschwerden aufzudecken und Ihnen ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept anzubieten.
Das Wichtigste vorweg: Eine akute Borreliose-Infektion gehört nach medizinischen Leitlinien immer mit Antibiotika behandelt. So verfahre ich auch in meiner Praxis. Halten die Beschwerden jedoch an bzw. treten nach abgeklungener Infektion auf und werden dann chronisch, setze ich mit meiner Borrelien-ADe-Therapie an.
Nach einer erfolgten Antibiotikatherapie ist die Erstinfektion meist erfolgreich abgewehrt. Treten jedoch Monate oder Jahre später Symptome wie dauerhafte Schmerzen in Gelenken oder Erschöpfung auf, bringen noch mehr Antibiotika kaum einen Vorteil. Im Gegenteil, sie belasten sogar die Leber und das Immunsystem.
Statt weiter die Borrelien zu bekämpfen, ist es nach meiner Erfahrung aus vielen Behandlungen zielführender, das durch die Borreliose und deren Folgeschäden überlastete Gesamtsystem dabei zu unterstützen, sich selbst zu regenerieren.
Wenn Sie sich in den beschriebenen Problemen wiederfinden, lade ich Sie zu einem persönlichen Beratungsgespräch in meiner Praxis ein. Bei dem Erstgespräch schaue ich mir Ihre Befunde an und spreche mit Ihnen über Ihre Beschwerden. Danach kann ich Ihnen in der Regel direkt sagen, ob Borrelien-ADe für Sie infrage kommt.
Jetzt Termin zur Erstberatung vereinbarenHinweis: Die genannten Verfahren (z. B. Borrelien-ADe-Therapie, me2vie) gehören zur komplementären Erfahrungsmedizin und sind schulmedizinisch wissenschaftlich nicht anerkannt. Aus den auf dieser Seite beschriebenen Behandlungszielen lässt sich kein Heil- oder Linderungsversprechen ableiten.