Tödliches Risiko Anti-Baby-Pille

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Quelle: nensuria/istockphoto

 

Sie gilt als Meilenstein der Emanzipation und sicheres Verhütungsmittel: die Anti-Baby-Pille. Doch stehen gerade die neueren Pillen-Generationen in Verdacht, das Risiko von Lungenembolien und Schlaganfällen auch bei gesunden jungen Frauen zu erhöhen.

Kürzlich lief im Ersten der Mittwochsfilm «Was wir wussten – Risiko Pille», ein fiktionaler Thriller, der sich aber an realen Begebenheiten orientiert. Im Fokus: Eine Anti-Baby-Pille, die als unbedenkliches Lifestyle-Produkt von der Pharma-Industrie angepriesen wird, in Wirklichkeit aber für Frauen lebensbedrohlich werden kann, da sie das Thrombose- und Schlaganfallrisiko signifikant steigert. So konstruiert die Handlungen des Films sein mögen, so wahr ist leider die Kernaussage: Die Pille kann ein tödliches Risiko für Frauen sein.

Nebenwirkungen der Anti-Baby-Pille

Ich messe bei meinen “Pillenschluckerinnen” seit 2013 die freien Radikale. Das sind ganz aggressive Teile, die im Übermaß vorhandene Zellbestandteile regelrecht zerschießen. Optimal wäre ein Wert kleiner 200 ppb, zwischen 200 – 300 besteht ein Graubereich, 300 – 400 ist leicht erhöht und darüber deutlich erhöht. Das Messgerät in meiner Praxis in Hennef kann nur bis 600 ppb messen. Frauen, die die Anti-Baby- Pille nehmen, liegen meist oberhalb dieses messbaren Bereichs.

Diese extremen Konzentrationen an freien Radikalen stellen sicher einen Teil der pathobiochemischen Entstehung von Thromboembolien dar. In meiner persönlichen Strichliste liegt die Maxim uneinholbar an erster Stelle, gefolgt von mehreren Pillen wie Yasmin, Velafee, Lamuna und noch einigen anderen.

Anti-Baby-Pille: Schlaganfälle und Lungenembolien

Meine persönliche Erfahrung und Einschätzung wurden dann auch in einem plusminus-Beitrag bestätigt, der im Anschluss des Films im Ersten lief. Darin ging es um ganz reale Fälle, um junge gesunde Frauen, die nach der Einnahme von Anti-Baby-Pillen der neuen Generation Schlaganfälle und Lungenembolien erlitten. Dieses erhöhte Risiko wurde laut des Beitrags auf den Beipackzetteln lange nicht erwähnt. Viele Pillen werden und wurden als Lifestyle-Produkt vertrieben, das sogar noch positive Auswirkungen auf Körper und Seele haben soll.

TV-Tipp: plusminus-Beitrag „Risiko Pille“

In der Reportage wurde auch das Schicksal einer sportlichen jungen nichtrauchenden Frau beschrieben, die wenige Monate nach Einnahme einer modernen Anti-Baby-Pille eine schwere Lungenembolie durch Thrombose erlitt. Beide Lungenflügel waren voller Blutgerinnsel, die Prognosen für ihre Zukunft düster, auch da ihr Gehirn einige Zeit nicht mit Sauerstoff versorgt werden konnte. Laufen musste sie erst wieder von Grund auf lernen, drei Jahre war sie nach der Lungenembolie noch auf einen Rollstuhl angewiesen. Heute kann sie mit Einschränkungen wieder laufen. Ein trauriger Einzelfall? Leider nein, wie der plusminus-Beitrag – den ich meinen Leserinnen übrigens sehr ans Herz lege – bestätigt.

Wer auf der Suche nach einem sicheren Verhütungsmittel ist, sollte nicht leichtfertig die nächstbeste Anti-Baby-Pille akzeptieren. Das ist mein Rat als Arzt. Gerne gebe ich Ihnen in meiner Praxis in Hennef weitere Informationen zum Thema mit auf dem Weg – fragen Sie mich einfach bei Ihrem nächsten Termin.

Ihr Alfredo Dumitrescu

 

Den Plusminus-Beitrag „Risiko Pille“ können Sie sich hier anschauen: https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videosextern/pille-skandal-wie-opfer-um-entschaedigung-kaempfen-100.html

Den Film „Was wir wussten – Risiko Pille“ im Ersten finden Sie hier: https://www.daserste.de/unterhaltung/film/filmmittwoch-im-ersten/videos/was-wir-wussten-risiko-pille-video-100.html

 

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