Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

schilddrüse

Quelle: Barabasa/shutterstock

Schilddrüsenhormone nehmen eine zentrale Rolle im menschlichen Stoffwechsel ein.

Sie sind – im Zusammenspiel mit vielen anderen Faktoren – maßgeblich dafür verantwortlich, ob unser Stoffwechsel beschleunigt oder verlangsamt abläuft. Eine Schilddrüsen-Unterfunktion bedingt einen verlangsamten Stoffwechsel: der Betroffene ist müde, träge, das Körpergewicht nimmt zu, der Patient friert leicht, die Haare werden stumpf, glanzlos oder können ausfallen, die Haut wirkt teigig, aufgequollen, die Muskeln können wie bei einem Muskelkater schmerzen, usw., usw.

Die Produktion der Schilddrüsenhormone (FT3 und FT4) unterliegt einem Regelkreis, wie alle anderen Hormone übrigens auch. Bestimmte Meßstationen im Körper überprüfen ständig die Konzentration der Schilddrüsenhormone im Blut. Die Werte werden an die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) übermittelt. Diese schüttet daraufhin TSH = Thyreoidea (Schilddrüse) Stimulierendes Hormon aus. Hat die Schilddrüse zuviel FT3 und FT4 produziert, wird wenig TSH ausgeschüttet, oder – wie in unserem Fall – es sind zu wenig Schilddrüsenhormone im Blut, dann produziert die Hypophyse vermehrt TSH, um die Schilddrüse zu einer gesteigerten Produktion anzuregen.

Die Therapie bestand in der biochemisch-homöopathischen Regulation des Fett- und Hormonstoffwechsels. Nach fünf Wochen konnte schon ein deutlich normalisierter Schilddrüsen-Regelkreis ermittelt werden:

Diese Verbesserung der Laborbefunde ging natürlich auch mit einem Rückgang der vorher geäußerten Beschwerden einher.

Nach weiteren zwei Monaten war die Patientin auch anhand der Laborwerte als „geheilt“ zu bezeichnen.

Auch eine Vergleichskontrolle nach drei Monaten ohne Therapie zeigte immer noch Normalwerte.

Ich habe aber der Patientin zu diesem Zeitpunkt empfohlen, auf ihre Jodzufuhr mit der Nahrung zu achten, da sich der FT4 – Wert im unteren Normbereich befindet.

Anhand dieses Falles sehen Sie, daß Homöopathie mindestens genau so schnell und sicher wirkt, wie die „Schulmedizin“ auch – nur ohne Nebenwirkungen!

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