Lichen ruber

lichen ruber virus

Quelle: Kira auf der Heide

Bei diesem Krankheitsbild handelt es sich um eine chronisch-entzündliche, nicht ansteckende Erkrankung von Haut und Schleimhaut unklarer Ursache.

Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen 30 und 60 Jahren, beide Geschlechter sind gleich häufig betroffen. Typischerweise findet man zum Teil wenige Millimeter kleine, flache, rötlich-livide Papeln, die zu größeren Flächen zusammenlaufen können. Diese Hautveränderungen werden von einem unerträglichen Juckreiz begleitet.

Ohne Therapie (aber auch mit schulmedizinischer Behandlung) kommt es nach 9 bis 18 Monaten zur Abheilung, es bleiben aber dunkel verfärbte Stellen zurück. Rezidive können auftreten, das heißt, die Krankheit kann immer wieder ausbrechen.

Die konventionelle Therapie richtet sich auf die Juckreizstillung, wobei der Einsatz von Cortison – äußerlich als Salbe, innerlich in Tabletten- oder Spritzenform – schon sehr früh erfolgt. Als Begleitbehandlung werden Beruhigungsmittel empfohlen.

Soweit die „wissenschaftlichen“ Aussagen in Kürze zusammengefaßt.

Sie sehen hier eine besonders schwere Verlaufsform dieses Krankheitsbildes. Der Patient war am gesamten Körper – von Kopf bis Fuß – in ähnlicher Ausprägung betroffen, sämtliche Schleimhäute (Mund, Nase, Penis) waren ebenfalls befallen.

Bei den durchgeführten Laboruntersuchungen fanden sich die für Lichen-Patienten typischen, deutlichen Mangelerscheinungen: Magnesium, Zink, Coenzym Q10, Vitamin C und die Vitamine B1 und B12 waren erniedrigt.

Solche massiven Mangelerscheinungen, insbesondere für Coenzym Q10, sind ein ganz deutlicher Hinweis für eine Parasitenbelastung.

Weiterhin diagnostiziere ich bei dieser Erkrankung immer eine Pilz- und Virusbelastung. Sehr häufig spielen Zahnstörfelder (wurzelbehandelte Zähne, unbemerkt ablaufende, chronische Wurzelentzündungen) eine Rolle.

Doch bevor diese ursächlichen Erreger ausgeleitet werden können, müssen die fehlenden Vitalstoffe zugeführt und der Stoffwechsel reguliert werden (BIHOST).

Mit diesen unterstützenden Maßnahmen kam es in relativ kurzer Zeit zu einer deutlichen Besserung des Hautbefundes:

Unter der Stoffwechselregulation verschwindet der quälende Juckreiz in normalen Fällen spätestens nach ein bis zwei Wochen, die Hauterscheinungen sind nach etwa vier bis acht Wochen nicht mehr sichtbar.

Verständlicherweise dauerte es in diesem Fall alles etwas länger, der Durchbruch gelang nach Beginn einer kombinierten Pilz-Parasiten-Therapie. Dabei muß sehr behutsam und vorsichtig vorgegangen werden. Einerseits muß den Pilzen die Nahrung entzogen werden (Verzicht auf Zucker, Süßigkeiten, Alkohol, etc.), andererseits muß der Patient aber noch genug Energie zu sich nehmen, damit er (und seine Parasiten) genug Kraft für die tagtäglichen Anforderungen haben.

Von extremen sogenannten „Pilz-Diäten“, bei denen nur noch wenige Lebensmittel gegessen werden dürfen, kann ich nur abraten!

Weiterhin muß beachtet werden, daß Pilze und Parasiten eine nicht unerhebliche Menge an belastenden, zum Teil giftigen Ausscheidungsprodukten (Fuselalkohole, Aflatoxine, etc.) freisetzen. Durch das „Abtöten“ dieser Erreger werden weitere Gifte erzeugt, die die schon sowieso überlasteten Ausscheidungsorgane (Leber, Galle, Niere, Lymphe, Haut!) überfordern. Daher ist es eminent wichtig, für eine ausreichende Unterstützung aller Ausscheidungsorgane zu sorgen. Nur so können dramatische Verschlimmerungen, nicht nur der Haut, vermieden werden.

Eine alleinige Pilztherapie würde zwar zu einer Besserung oder sogar Abheilung des Lichen führen, jedoch ist ein Wiederauftreten der Beschwerden nach einiger Zeit sehr wahrscheinlich, da die nicht therapierten Parasiten als Pilzreservoir fungieren.

Ähnlich verhält es sich mit der diagnostizierten Virusbelastung. Versucht man diese Viren als erstes auszuleiten, kommt es regelmäßig zu unerwünschten Reaktionen. Nach erfolgter Pilz-Parasiten-Therapie dagegen, lassen sich eventuell noch bestehende virale Belastungen leicht und nebenwirkungsfrei beseitigen.

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