Das CHI-Erlebnis

meditieren

Quelle: Levi XU/unsplash

Kombination von Massage und Meditation Autorin: Heike M. Backes

Ich liege auf dem Rücken, und ein kleiner Apparat, auf den ich meine Füße gelegt habe, bewegt sie sanft hin und her. Mein Körper nimmt diese Bewegung auf und schlängelt sich wie ein Fisch im Wasser. Was auf den ersten Blick zwar ungewöhnlich, aber völlig unspektakulär aussieht, entpuppt sich als eine höchst effektive Ganzkörpermassage mit einem zusätzlichen „meditativen Extra-Effekt“.

Auch ich habe beim ersten Anblick der CHI-Massage vor fünf Jahren in Asien die vielseitige Wirkung der Wiegebewegung nicht sofort erkannt:

Das Wort „CHI-Machine“ haben sich die Anwender ausgedacht.

Grund dafür ist der CHI-Effekt, ein angenehmes „Schwebegefühl“ am Ende jeder CHI-Massage, das auch für die energetisierende Wirkung der Anwendung verantwortlich ist. Ähnlich wie bei der homoöpathischen Potenzierung wird unser Körper, der zu über 70 Prozent aus Flüssigkeit besteht, in Form der Lemniskate, der liegenden Acht harmonisch wiegend hin und her geschwungen, wobei sich die Bewegung im Solarplexus kreuzt (siehe Abbildung). Wie bei einer „stehenden Welle“ vermittelt uns dies ein Gefühl von Ruhe und Bewegung zugleich.

Eine entscheidende Verbesserung der Sauerstoffversorgung unseres Organismus war ursprünglich die Absicht bei der Entwicklung eines neuartigen Massagegerätes:

Der Erfinder Dr. Shizuo Inoue, Präsident der japanischen „Oxygen Health Association“, hatte die CHI-Machine „Sauerstoff- Trainer“ (SUN ANCON AEROBIC EXERCISER) genannt, nachdem er in achtjähriger Entwicklungsarbeit ein Gerät hergestellt hatte, mit dessen Hilfe er die Sauerstoffversorgung der Zelle entscheidend verbessern konnte. Es resultiert aus seiner über vierzigjährigen Praxiserfahrung, wobei er – zusammen mit Kollegen – zunächst Körperübungen, die der Verbesserung der Sauerstoffversorgung dienen, aus der TCM weiterentwickelt hat. Die von ihm ermittelten Parameter wie Schwingungsfrequenz, Schwingweite, Schwingwinkel, Abstand der Beinablagen, gewährleisten einen optimalen physiologischen Effekt, sind deshalb weltweit patentiert und sollten keinesfalls verändert werden.

In Japan und USA ist diese Methode inzwischen weit verbreitet und medizinisch für mehrere Indikationen zugelassen.

Inzwischen benutze ich die original CHI-Machine täglich, wie viele, die in zehn bis fünfzehn Minuten eine wohltuende Massage, kombiniert mit einem tiefen Entspannungseffekt herbeiführen wollen, was mit anderen Methoden ein Vielfaches der Zeit erfordert. Die Teilnehmer unserer Fitness- Seminare schätzen nach Jogging oder Walking die entspannende Massage für Rücken und Beine. Durch Verschränken der Arme hinter dem Kopf werden Rücken Schulter und Oberarmpartien intensiv massiert. Das sich automatisch einstellende Gefühl einer sanften wohltuenden Entspannung führt zu einem optimalen Ausgleich. Vielleicht ist das mit ein Grund, weshalb dieses Gerät in Amerika und Asien in kurzer Zeit viele Millionen Anwender gefunden hat. Da wundert es kaum, dass mittlerweile auch zahlreiche Nachbauten angeboten werden, die sich allerdings oft in entscheidenden Details von Dr. Inoues Originalverfahren, mit dem sämtliche Langzeitstudien durchgeführt wurden, unterscheiden.

Die „CHI-Machine“ ist Fitnesstrainer und Meditationshilfe in einem:

Der Körper wird trainiert und entschlackt, die Haut wird gestrafft, und man kann die „Seele baumeln lassen“. Verblüffend schnell lösen sich Anspannungen, die Muskeln werden locker, der Atem fließt immer ruhiger – in wenigen Minuten ist man völlig entspannt und stressfrei.

Doch nicht nur das:

Zugleich trainiert der Apparat die Bein und Rückenmuskeln und löst auf sanfte Weise Verspannungen und Energieblockaden. Verdauung und Stoffwechsel kommen in Schwung, die Lymphe wird angeregt – das ist wichtig für die Entgiftung und Entschlackung des gesamten Organismus. Der Kreislauf kommt in Bewegung. Organe und Gewebe werden besser mit Blut und Sauerstoff versorgt, wodurch die Zellaktivität angeregt wird, was u. a. sogar bei der Gewichtsabnahme unterstützend wirkt. Studien mit der Original-CHI-Machine belegen diese verblüffend vielfältige Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Prof. Dr. Neil Piller, international bekannter Lymphologe von der Flinders University Australia, und Prof. Dr. Dr. Uwe Stocksmeier von der Wiedemann-Klinik München, stellten in voneinander unabhängigen Untersuchungen fest:

Das maschinelle Schwingen der Beine stimuliert den gesamten Organismus, wie es sonst nur eine gute Ganzkörper-Massage vermag.

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