Amalgam und Palladium

amalgam sanierung

Quelle: YanLev/shutterstock

Tickende Zeitbomben in den Zähnen – praktische Hinweise, Hintergundinformationen und Behandlungsformen, um das Gift wieder los zu werden

Amalgam ist ein Metallgemisch, das zum größten Teil aus Quecksilber (chemisches Zeichen Hg) besteht.

Palladium (Pd) wird Zahngold zugesetzt, um einerseits die Festigkeit der Legierung zu erhöhen – reines Gold ist viel zu weich, um den großen Kräften beim Beißen und Kauen standzuhalten. Andererseits findet es sich im sogenannten „Spar- oder Billiggold“ wieder. Durch hohe Palladiumanteile von bis zu 50% ist eine solche Legierung viel günstiger als eine palladiumfreie Hochgoldlegierung.

Hochgiftige Stoffe

Beide Stoffe sind für den menschlichen Organismus hochgiftig. Sie wirken als Zellgifte auf Eiweiße, welche die Bausteine von Enzymen sind. Enzyme ermöglichen erst die ganzen chemischen Reaktionen in unserem Stoffwechsel. Anders ausgedrückt: ohne Enzyme ist Leben nicht möglich!

Diese Enzym hemmende Wirkung erklärt die vielfältigen Vergiftungssymptome durch die beiden Nichtedelmetalle.

Schlimme Folgen für das Gehirn

Hg und Pd haben aufgrund ihrer Fettlöslichkeit eine hohe Affinität zum Nervensystem. Besonders folgenschwer ist verständlicherweise deren Anreicherung im Gehirn. Dort ist vor allem die Hypophyse betroffen, da sie am stärksten durchblutet wird. Die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) ist unter anderem die zentrale Steuerungseinheit aller Hormonregelkreise. Folge einer solchen Störung sind Hormonveränderungen verschiedener Organsysteme: Schilddrüse, Sexualhormone, Cortison (Allergien!), und viele andere.

Negative Auswirkungen auf den Darm

Quecksilber und Palladium wirken bakterizid (bakterienabtötend). Blöderweise richtet sich diese Wirkung auch gegen unsere „guten“ Darmbakterien. Die Folge ist eine Ansiedlung von Fäulnisbakterien und Pilzen im Darm.

Quecksilber ist Sondermüll

Die Giftigkeit von Quecksilber können Sie unter anderem daran ersehen, daß Zahnärzte verpflichtet sind, die entfernten Amalgamfüllungen als giftigen Sondermüll zu entsorgen, bei Verstoß drohen empfindliche Geldstrafen.

Energiesparlampen enthalten Quecksilber, sie sollten ebenfalls als Sondermüll entsorgt werden.

Auch Bestattungsunternehmer, die Feuerbestattungen anbieten, müssen die mit Amalgam gefüllten Zähne vorher entfernen, bzw. ihren Kamin mit aufwendigen Filteranlagen ausrüsten, um das anfallende Quecksilber auffangen zu können.

Betroffene Menschen wehren sich

1996 wurden drei führende Mitarbeiter der Firma Degussa nach Klage von 1500 Amalgam geschädigten Menschen zu hohen Geldstrafen verurteilt. Daraufhin stellte die Degussa („freiwillig“) die Amalgamproduktion ein.

In Norwegen ist die Amalgamverwendung seit 2008 verboten.

Hier können Sie in einem Video sehen, wie Amalgam aus den Zähnen freigesetzt wird: Qualmende Zähne

Und hier können Sie sehen, wie Quecksilber Nervenzellen zerstört.

Das, was Sie hier gesehen haben, gilt auch für Palladium!

Greifen Sie bitte jetzt noch nicht zum Hörer, um einen Zahnarzttermin zu vereinbaren, es folgen noch wichtige Informationen.

Der Vollständigkeit halber führe ich die vom Bundesgesundheitsamt anerkannten Wirkungen von Amalgam und Palladium auf:

Amalgam

  • Hautveränderungen wie Ekzeme und Ausschläge
  • Hautjucken
  • Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
  • Rhinitis, Bronchitis, Asthma, Atemstörungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Abmagerung, Schwäche (Asthenie), Ermüdung
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Erbrechen
  • vegetative Dystonie
  • Mißempfindungen (Parästhesien) an den Extremitäten
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Fieber
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
  • Narbenbeschwerden
  • Rückenschmerzen
  • Kropf (Struma)
  • Schlafstörungen
  • Nervosität
  • vermehrtes Schwitzen
  • Depression, Psychose (z.B.: Angst), Verwirrung
  • Gangunsicherheit, Schwindel
  • gut- und bösartige Tumore , v.a. Mammatumor
  • Nierenbeschwerden (Nephritis)

Palladium

(Bundesgesundheitsblatt 11/92, S. 579-581)

  • Palladium hemmt zahlreiche wichtige Enzyme
  • Palladium greift das Erbgut an (DNS)
  • Palladium ist ein starkes Allergen
  • Im Tierversuch kam es zu einer Verdoppelung der Krebserkrankungen
  • Palladium kann sowohl lokale als auch systemische Reaktionen am Dünn- und Dickdarm, an den Nieren und der Leber auslösen
  • Zufuhr von Palladiumsalzen führt zu Herzrhythmusstörungen

Als weitere Krankheitszeichen finden Erwähnung (Böse-O’Reilly 2001; Daunderer, 1998; Calamini, 1997; Karkalis 1992; Werner 1998):

  • rheumatische Beschwerden
  • Schleimhautentzündungen
  • chronischer Bronchitis
  • Infektneigung, Allergie
  • Schlafstörungen
  • Benommenheit, Schwindel
  • extreme Müdigkeit
  • Erschöpfungssyndrom
  • Kopfschmerzen
  • Augenbrennen
  • Nervosität
  • Pilzinfektionen
  • Kontaktdermatitis
  • pickelartige Ausschläge am ganzen Körper (Allergie)
  • neuralgieforme Beschwerden
  • Ohrgeräusche
  • Sensibilitätsstörungen und Lähmungen
  • lokale Symptome wie Schmerzen/Entzündungen an Zähnen und Kiefer, Metallgeschmack, Zungenbrennen, Verfärbungen des Zahnfleisches
  • Therapieresistenz wie bei Amalgam!

Die Wirkungen vom Amalgam und Palladium addieren sich nicht, sie potenzieren sich!

Der Amalgamcheck im Mund

Ob jemand Amalgam im Mund hat, läßt sich sehr leicht mit einem Blick erkennen. Schwieriger wird es, wenn sich alte Amalgamfüllungen unter (palladiumhaltigen) Goldkronen oder –brücken befinden.

Palladium entzieht sich der Blickdiagnose. Hier hilft der Kaugummi-Speicheltest. Der Proband kaut zuckerfreies Kaugummi und sammelt währenddessen 5 ml Speichel, der dann in einem spezialisierten Labor untersucht wird.

Das Ergebnis ist eindeutig, diese Patientin hat von ihrem Zahnarzt die „Höchststrafe“ erhalten: Amalgam + Palladium!

Manchmal kommen aber auch andere Belastungen zum Tageslicht: Aluminium, ein weiteres starkes Nervengift, aus der Alu-Kaugummi-Verpackung und Titan als Weißmacher aus der Zahnpasta und/oder dem Kaugummi.

Aber zurück zum Thema:

Vorbereitende Maßnahmen zur Amalganbeseitigung

Vor der Entfernung des Sondermülls aus den Zähnen muß der Patient auf die bevorstehende Maßnahme vorbereitet werden. Auch wenn der Zahnarzt alle empfohlenen Schutzmaßnahmen verwendet (Clean-up Sauger, Kofferdam, Sauerstoffzufuhr, niedrigtouriger Bohrer) kommt es zu einer vermehrten Giftfreisetzung. Bei stabilen Patienten stellt das kein großes Problem dar, stark belastete und entgiftungsblockierte Patienten können dadurch eine immense Verschlimmerung ihrer Symptome erfahren.

Ganzheitliche Entgiftungsmaßnahmen

Als Basismaßnahme jeder ganzheitlichen (Entgiftungs)Therapie gilt es, die Ausscheidungsorgane Leber, Nieren und Lymphe durch individuelle pflanzliche und/oder homöopathische Mittel zu unterstützen.

Der Individualität werde ich einerseits durch das Austesten der Mittel gerecht, andererseits berücksichtige ich die Wesensmerkmale des Patienten: ein Mensch mit Abgrenzungsproblematik (kann schlecht „Nein“ sagen) benötigt ein anderes Lebermittel, als jemand, der Probleme hat, sich wechselnden (Lebens)situationen anzupassen.

Die Nieren eines unstrukturierten, chaotischen Menschen mit schwachem Bindegewebe benötigen etwas anderes, als der beziehungsunfähige, kalte Mensch.

Zunahme der Giftbelastung

Die allgemeine Giftbelastung hat in den letzten 20 Jahren deutlich zugenommen, die Folge sind immer mehr entgiftungsblockierte Patienten. Diese sprechen auf die obigen Maßnahmen nicht mehr an oder reagieren sogar mit einer Verschlimmerung ihrer Beschwerden.

Ausleitungsverfahren

Hier helfen sehr gut die Body-Detox-Therapie und Matrix-Regenerationstherapie. Beide Verfahren ergänzen sich hervorragend, sie entlasten die überforderten Ausleitungsorgane.

Die Leber ist besonders betroffen

Ein weiteres Phänomen ist die ebenfalls zunehmende Einschränkung der genetischen Entgiftungskapazität der Leber. Die Betroffenen haben ein massives grundsätzliches Entgiftungsproblem, selbst Gifte, die aus normalen Stoffwechselvorgängen entstehen, überlasten die Leber. Hier hilft sehr elegant die BIHOST, punktgenau können die gestörten Entgiftungsmechanismen gefördert und stimuliert werden. Die Patienten spüren innerhalb weniger Tage eine deutliche Verbesserung ihres Allgemeinbefindens.

Bei besser regulierenden Patienten können schon vor dem Zahnarztbesuch je nach Testergebnis schwermetallbindende oder –mobilisierende Präparate zum Einsatz kommen:

Bärlauch wirkt mit seinem hohen Anteil an Schwefel und Cystein gewebsentgiftend.

Koriander entgiftet die Zelle und Algen mobilisieren Schwermetalle aus ihren Depots und scheiden diese über den Darm aus.

Wie viele der drei Substanzen gleichzeitig gegeben wird oder in welcher Reihenfolge entscheidet das Testergebnis – genauso wie über die Dosierung.

Bei manchen Patienten wirken diese pflanzlichen Mittel auch bei geringster Dosierung immer noch viel zu stark. Daher habe ich ein homöopathisches Komplexpräparat entwickelt, welches unter anderem Bärlauch und Koriander in potenzierter Form enhält. Die Entgiftung verläuft dann viel sanfter.

Weiterhin teste ich, ob die Gabe von Selen und Zink sowie Quecksilber- oder Palladium-Nosoden möglich ist.

Die Einnahme der ausgetesten Mittel sollte ca. vier Wochen vor der geplanten Entfernung des Nichtedelmetalls beginnen. Der optimale Zeitpunkt für die Entfernung liegt in der abnehmenden Mondphase.

WICHTIG: nach Amalgamentfernung sollten kunststoffreie Zementprovisiorien eingesetzt werden und so lange wie möglich (mindestens drei bis sechs Monate) in den Zähnen belassen werden.

Zement ist das verträglichste Zahnersatzmaterial und zieht Quecksilber aus dem Zahn(schmelz) heraus. Setzt man zu früh Gold ein, bilden sich schwerlösliche Gold-Quecksilberverbindungen.

Ölziehen unterstützt die Entgiftung aus den Zähnen.

Die Ausleitung wird wie oben beschrieben so lange durchgeführt, bis das entsprechende Metall keine Resonanz im Test mehr zeigt, in der Regel sind das sechs bis zwölf Wochen.

Es muß jedem bewußt sein, daß es unmöglich ist, den Körper auf einmal egal in welchem Zeitraum und mit welchen Mitteln komplett zu entgiften. Daher sind regelmäßige Nachtestungen in z.B. jährlichen Abständen unbedingt empfehlenswert. Die Ausleitungsphasen werden mit der Zeit immer kürzer, die dazwischenliegenden Abstände immer größer.

Chelat- und/oder DMPS-Therapien führe ich nicht durch, da sie meiner Meinung nach viel zu aggressiv sind und die Nieren schädigen.

Sie sehen, daß eine Ausleitungstherapie eine hochkomplexe Sache ist und nicht in Eigenregie durchgeführt werden sollte, sondern in die Hände eines Spezialisten gehört.

Haben Sie weitere Fragen zu diesem Thema? Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir.

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