Elektrosmog – Wie kann man sich davor schützen?

elektrosmog

Quelle: Rattankun Thongbun/istockphoto

Was ist darunter zu verstehen und wie kann man sich davor schützen? Der Artikel erklärt es Ihnen

Die Belastung durch elektromagnetische Felder und Wellen hat in den letzten Jahren um ein Vielfaches zugenommen. Vor allem die rasante Zunahme der kabellosen Technik (Handys, DECT-
Telefone) hat zu einer Vervielfachung der Elektrosmogbelastung geführt, so daß Elektrosmog mittlerweile als einer der größten Therapieblockaden und Krankheitsverursacher gilt.

Die Steuerung aller Lebensvorgänge geschieht über elektromagnetische Schwingungen. Jede Zelle, jedes Organ, jeder Organismus ist Sender und Empfänger elektromagnetischer Schwingungen. Jeder biologische Schwingkreis reagiert auf natürliche wie künstliche Frequenzen, wenn Resonanz besteht.

Die künstlichen technischen Frequenzen, vor allem des Mobilfunks, liegen genau im Bereich der natürlichen biologischen Regelkreisfrequenzen. Aufgrund dieser Qualität werden diese technischen Signale genau wie die natürlichen über Resonanzphänomene empfangen und lösen biologische Reaktionen aus. Sind derartige biologische Reaktionen bei natürlichen Signalen lebensnotwendig sinnvoll, sind die durch künstliche Signale erzeugten Reaktionen abgekoppelt von natürlichen Notwendigkeiten und Anforderungen zur Aufrechterhaltung von Leben und Gesundheit. Sie machen keinen biologischen Sinn, sondern wirken als Störsender.

Durch Ankoppelung der künstlichen Schwingungen an die natürlichen Regelkreise kommt es zu tiefgreifenden Störungen und Steuerungsveränderungen auf allen Ebenen. Unter anderem führt dies zu Fehlreaktionen von Nervenzellen, Schädigung der Immunzellen, Störung der Blutbildung und der Hormonregulation, Verklumpung roter Blutkörperchen, Änderungen der Hirnströme und der Herzfunktion, Störung der Fortpflanzungsfähigkeit, Strukturverlust im Körperwasser (Speichel), Öffnung der Blut-Hirnschranke und vieles mehr.

Es gibt zwei Arten von Elektrosmog: einmal sind es die elektrischen Felder, die durch ganz „normalen“ (niederfrequenten) Strom entstehen. Verursacher sind elektrische Leitungen (auch nicht sichtbare), Radiowecker, Lampen (besonders Halogenleuchten), Computer, elektrische Heizkissen, Wasserbettheizungen usw. Aufgrund des Stromflusses entsteht ein elektrisches Feld, welches an den Menschen ankoppelt. Dieses ist physikalisch meßbar! Je nach Anzahl der „Felderzeuger“, deren Betriebszustand (eingeschaltet – Stand by – ausgeschaltet) und der Entfernung dazu werden Feldstärken von bis zu mehreren Volt gemessen. Die Erregungsschwelle einer Körperzelle liegt bei 25 mV (25 Tausendstel Volt). An einem Computerarbeitsplatz beispielsweise wird eine „kapazitative Körperankopplungsspannung“ von 3 bis 5 Volt gemessen! Die Folge ist eine Dauererregung aller Körperzellen.

Die zweite, viel aggressivere Art von Elektrosmog entsteht durch hochfrequente gepulste Strahlung, wie sie von Handys, DECT-Telefonen (schnurlose „Heim“telefone), W-Lan, Bluetooth, WiMax, „Handymasten“, Baby-Phone, etc. ausgehen. Diese Geräte senden ihre Signale mit mehreren Tausend bis Millionen Schwingungen pro Sekunde aus („normaler“ Strom weist 50 Schwingungen pro Sekunde auf). Die Funksignale werden dabei in viele kleine Teile zerlegt und in gebündelten „Portionen“ gefunkt.

Basisstationen senden ununterbrochen, also auch wenn nicht telefoniert wird, 100 Energieblitze pro Sekunde, GSM-Handys 217 „Portionen“ pro Sekunde und bei UMTS-Handys sind es 1.500 Energieblitze pro Sekunde! Diese äußerst energiereiche Strahlung führt schon bei wenigen Minuten Einwirkzeit zu tiefgreifenden Veränderungen des Stoffwechsels. Die offiziellen Grenzwerte sind um den Faktor 1000 zu hoch angesetzt!

Jeder Einzelne kann für sich Maßnahmen ergreifen, um die negativen Auswirkungen des Elektrosmogs auszuschalten bzw. zu verringern. Ganz entscheidend ist dabei die Nachtruhe. Der Organismus braucht den Schlaf, um sich von den Belastungen des Tages zu erholen. Daher hat ein elektrosmogfreier Schlafplatz eine enorme Bedeutung:

  • Das Bett sollte kein Metall enthalten (Federnkern, Metallrahmen).
  • Der Stromkreis, welcher das Schlafzimmer versorgt, sollte durch den Einbau eines Netzfreischalters nachts „unterbrochen“ werden. Dieses Gerät wird in den Sicherungskasten eingebaut. Wenn der letzte Stromverbraucher ausgeschaltet wird, drosselt dieses Gerät den Stromfluß auf ein Minimum herunter. Dies funktioniert natürlich nur, wenn keine Dauer-Stromverbraucher (Kühlschrank, Radiowecker, Halogenlampen, elektrische Zahnbürsten, etc.) am Stromkreis angeschlossen sind. Kann kein Netzfreischalter eingebaut werden, sollten alle elektrischen Geräte im Schlafzimmer aus den Steckern gezogen werden. Das gilt auch für die Wasserbettheizung (wenn vorhanden), das Wasser kühlt über Nacht nur um ein Grad ab. Batteriegetriebene (Funk-) Wecker sind unbedenklich.
  • Handys, W-Lan, etc. ausschalten!
  • DECT-Telefone: es gibt mittlerweile Geräte, die – solange das Handgerät auf der Basisstation liegt – nicht funken. Ansonsten tauschen Sie für die Nacht das DECT-Telefon gegen ein herkömmliches mit Schnur.
  • Wohnen Sie in der Nähe eines Sendemasten, können Sie die davon ausgehende Strahlung mittels Isolierfarbe und –folien reduzieren.

Mit den letzten beiden Maßnahmen reduzieren Sie natürlich auch Ihre Belastung tagsüber. Der Handygebrauch sollte auf ein Minimum reduziert werden. Wenn Sie beruflich immer mobil erreichbar sein müssen, bietet der „Gabriel-Chip“ einen gewissen Schutz. Handy-Teleonate im Auto, Eisen- oder Straßenbahn belasten viel stärker, da das Gerät die maximale Sendeleistung benötigt. Im Auto sollten Sie daher nur über fest installierte Freisprecheinrichtungen telefonieren.

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