23. November 2015

Autoimmunerkrankung? Granuloma anulare? Mitnichten: Schwermetallbelastung!

Ist es eine Autoimmunerkrankung oder Granuloma anulare? Hinter einer körperlichen Reaktion kann etwas anderes stecken.

Nach einem Insektenstich entwickelte sich am Unterschenkel dieser Patientin ein stark juckender rundlicher Hautausschlag.

Der Juckreiz war unerträglich und lies sich durch nichts unterdrücken. Selbst stark cortisonhaltige Salben zeigten keine Wirkung. Im Rahmen der hautärztlichen Diagnostik wurde schließlich der Verdacht auf ein Granuloma anulare geäußert, als nächster Schritt stand eine Gewebeentnahme an. Diese Erkrankung wird als „harmlose aber hartnäckige Hauterkrankung unbekannter Ursache“ beschrieben.

Ausführliche Informationen über diese Krankheitsbild finden Sie zum Beispiel im Patientenblatt der Uni Bochum http://www.derma.de/bochum/tl_files/dermatologie/dermatologie-pdf/Informationsblaetter/Patientenmerkblatt_Granuloma_anulare.pdf. 

Wie die Betroffenen die Erkrankung erleben, können Sie hier nachlesen: http://www.biowellmed.de/patientenbericht-123.html

Im Labor konnten Diabetes oder eine Schilddrüsenerkrankung ausgeschlossen werden, es fanden sich jedoch deutlich erhöhte ANA-Werte ( antinukleäre Antikörper ). Das Immunsystem bildet Antikörper gegen die eigenen Zellkerne, es meint diese fälschlicherweise bekämpfen zu müssen – typische Konstellation für eine Autoimmunerkrankung. Weitere Infos dazu: https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Node/ghp/public/content/labor/referenzwerte/laborwerte-antinukleaere-antikoerper-ana.html

Im Oligoscan zeigte sich eine recht zufriedenstellende Versorgung mit Mikronährstoffen, lediglich Magnesium und Phosphor waren therapiebedürftig. Magnesium ist für eine reibungslose Mitochondrienfunktion genauso essentiell wie ein ausreichender Phosphorspiegel.



Die Patientin weist aber eine nicht extreme, aber doch deutliche intrazelluläre Belastung mit verschiedenen toxischen Metallen auf. Diese spielen immer eine ursächliche Rolle in der Entstehung von Autoimmunerkrankungen!

Auch im AMSAT – Test konnten ich keine weiteren ursächlichen Belastungen diagnostizieren, insbesondere konnte ich Insektizide und Pestizide ausschließen. Diese werden häufig durch das Insekt beim Stich übertragen und können zu starken lokalen Reaktionen führen.
Dementsprechend lautete meine Verdachtsdiagnose: Störung der Mitochondrienfunktion und autoimmunes Geschehen durch Schwermetalle.

Der Insektenstich war nicht ursächlich – er war nur der letzte Tropfen, der das ( Gift- ) Faß zum Überlaufen gebracht hat!

Die Therapie bestand in der Zufuhr von täglich 2 Gramm Magnesium und Phosphatidylcholin, Unterstützung von Leber und Niere sowie zur Schwermetallausleitung 800 mg Laminaria japonica. Diese spezielle Braunalge entgiftet nicht nur extrazellulär, sondern holt die toxischen Metalle auch sicher aus der Zelle heraus.

Das Ergebnis nach 7 Wochen:



Auch im AMSAT läßt der Therapieerfolg punktgenau darstellen: