Die Methode der Familienaufstellung wird wie viele andere „Alternativ-Verfahren“ als Scharlatanerie oder Humbug abqualifiziert. „Show-Aufstellungen“ vor mehreren hundert Zuschauern, mangelnde Vorbereitung und gegebenenfalls Nachbetreuung der Teilnehmer, ungenügende Ausbildung der Aufstellungsleiter haben diese wirkungsvolle Therapieform ins falsche Licht gerückt.
Sicherlich ist es schwer, die positiven Wirkungen dieser Therapie zu objektivieren, zumal sich nachhaltige Veränderungen oft langsam über Monate und sehr subtil einstellen. Sie können im Körperlichen oder Seelischen eintreten.
Hier können uns AMSAT-Messungen eine Hilfe sein. Das Gerät misst den Gesamtzustand des Patienten, Vergleichsmessungen zeigen Verbesserungen (oder Verschlechterungen). Dabei spielt es keine Rolle, ob körperlich oder seelisch therapiert wurde.
Sie sehen nachfolgend die Messungen einer Fibromyalgie-Patientin seit dem 30.07.2004. Zur Erinnerung: je kleiner die Balken sind, desto geringer ist die Allgemeinbelastung, desto besser ist der Befund.
Sie sehen, daß die Patientin immer mittelmäßig bis sehr hohe Werte hatte, in der Messung vom 11.01.2007 zeigt sie erstmalig konstant gute Ergebnisse. Ursächlich für diese positive Entwicklung war die Teilnahme an meinem Familienaufstellungsseminar im Oktober 2006. Das erstaunlichste dabei ist, daß sie nur als Statist anwesend war. Sie hat nicht aktiv ihre eigene Familiensituation aufgestellt, sondern „nur“ als Stellvertreterin Rollen in anderen Aufstellungen angenommen. Diese hatten aber eine sehr hohe Resonanz zu ihrem eigenen Problem. Durch die Lösung der Situation in einer fremden Familie wurde indirekt ihre eigene Verstrickung zu einem großen Teil bearbeitet.