Alfredo Dumitrescu erläutert anhand eines Falls den Unterschied zwischen einer üblichen Labordiagnostik und seiner von ihm angewandten Vollblutanalyse.
Der aktuelle Fall: Vollblutanalyse ...

Ein 26jähriger Student hatte Liebeskummer, da sich seine Freundin von ihm getrennt hatte. Der Liebeskummer steigerte sich in eine Depression, so daß der junge Mann das Angebot einer Medikamentenstudie eines neuen Anti-Depressevums gerne annahm. Die Studie war palcebokontrolliert und doppelblind angelegt: eine Gruppe erhielt das zu testende Medikament, die andere bekam ein wirkungsloses Scheinmedikament (=placebokontrolliert). Weder die Studienteilnehmer noch das betreuende medizinische Personal wußte, wer welches Mittel verabreicht bekommt (=doppelblind).
Nach zweiwöchiger Tabletteneinnahme fühlte sich der Student schon deutlich besser. Aber nach vier Wochen kam es zu einem heftigen Streit zwischen dem ehemaligen Paar. Kurzentschlossen schluckte der junge Mann seinen kompletten Monatsvorrat (29 Kapseln) der Studienmedikamente auf einmal. Dann bekam er Angst und ließ sich doch in die Notaufnahme eines Krankhauses fahren. Mittlerweile war der Blutdruck stark abgefallen, es zeigten sich Schockzeichen. Mittels Infusionen wurde der Kreislauf wieder stabilisiert, aber sobald die Dosis verringert wurde, verschlechterte sich der Zustand wieder.
Eine Heilung trat erst ein, als ein Studienarzt in die Klinik kam und zur Überraschung aller erklärt, daß der Patient zur Placebogruppe gehörte! Binnen 15 Minuten normalisierten sich alle Werte.
Original-Quelle: Roy R. Reeves, General Hospital Psychiatry 2007;29:275-277
gelesen in: MünchnerMedizinischeWochenschrift Nr.7/2010
Kommentar:
dieser eindrucksvolle Fall beweist sehr eindriglich, daß der Geist über die Materie herrscht. Somit muß das Sprichwort: "Der Geist ist willig, doch das Fleich ist schwach" genau umgekehrt lauten. Selbstverständlich läßt sich dieses Prinzip auch positiv nutzen. Wenn Sie wissen wollen, wie das geht - besuchen Sie meine REMO-Kurse!
Mentales Training reicht aus, um Muskelzuwachs zu erreichen ! Dies haben Ärzte aus Cleveland an 10 Freiwilligen herausgefunden. Die Probanden mußten fünf Mal in der Woche für jeweils 15 Minuten ihren Bizeps trainieren – aber eben nur in Gedanken. Nach vier Monaten Training wurde ein Muskelzuwachs von durchschnittlich 13 Prozent gemessen, der drei Monate nach Trainingsende immer noch nachweisbar war !
(Ärztliche Praxis Nr. 96 vom 31.11.01)
In einer amerikanisch-koreanische Studie, die allen Anforderungen einer schulmedizinisch anerkannten Studie gerecht wurde (randomisiert, doppelblind, plazebokontrolliert), stellte sich Unglaubliches heraus: wird für Frauen gebetet, erhöht sich deren Chance durch künstliche Befruchtung (In-vitro-Fertilisation, IvF) schwanger zu werden, um das Doppelte – ohne jeglichen Kontakt zwischen Betenden und IvF-Kandidatinnen. 169 koreanische Frauen wurden zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt.
Weder Ärzte noch die Patientinnen wußten, daß und für wen gebetet wird. Mit Beginn der Hormonbehandlung zur Zyklusstimulation erhielten Gläubige in den USA, Kanada und Australien das Foto „ihrer“ Patientin und den Auftrag, drei Wochen lang für sie zu beten. Dabei war das Studiendesign sehr aufwendig: einige richteten die direkte Bitte um Schwangerschaft direkt an Gott, parallel dazu beteten eine gleich große Anzahl von Gläubigen dafür, daß Gott die Gebete der „Direktbeter“ erhören möge. Und zusätzlich gab es noch drei Gläubige, die quasi als Wikverstärker beteten, daß Gott die Fürbitten erhören möge, aber sein Wille geschehe.
So unglaublich und unerklärlich das Ergebnis auch klingen mag: die Schwangerschaftsrate in der Gebetgruppe betrug 50 Prozent, in der Kontrollgruppe (Nicht-Gebet-Gruppe) jedoch nur 26 Prozent. Die Unterschiede ließen sich, so die Studienleiter, weder durch das Alter der Patientinnen noch durch die Ursache für die Unfruchtbarkeit noch mit irgendwelchen sonstigen medizinischen Gründen erklären.
(Ärztliche Praxis Nr. 84, 19.10.2001)
In der gleichen Ausgabe wurde diese Studie von einer (Schul)Medizinerin folgenderweise kommentiert:
Es existieren zahlreiche Varianten von Heilungsmethoden, die unter dem Begriff Geistheilung zusammengefasst werden können. Allen gemeinsam ist, daß der Heiler dem Patienten „Energie“ zukommen läßt. Dies kann durch „Handauflegen“ wie zum Beispiel beim Reiki oder auch über große Distanz erfolgen. Die Natur dieser „Energie“ ist undefiniert, alle bisherigen Versuche diese zu messen, sind bis heute gescheitert. Von allen bisher auf der Welt publizierten Studien, konnten 23 die schulmedizinischen Erfordernisse für anerkannte Studien erfüllen. 57% dieser Studien kamen zu einem positiven Ergebnis, daß heißt, Geistheilung bewirkt mehr als ein Plazebo, es lassen sich objektive (heilende) Wirkungen feststellen !
(MünchnerMedizinischeWochenschrift – Fortschritte der Medizin Nr. 3/2001)
Der typische Viel-Seher ist übergewichtig, depressiv, gefühllos, gewalttätig und leidet unter diffusen Angstgefühlen, so könnte die Zusammenfassung der Ergebnisse einer deutschen und einer amerikanische lauten. Psychologen der Uni Freiburg fanden in einer Studie an 11 bis 15-jährigen Schüler heraus, daß Fernsehen eine enorme seelische Belastung darstellt. Der Puls rast, der Blutdruck steigt, der Erregungspegel ist um einiges höher als in Prüfungssituationen in der Schule. Psychologen aus New York haben gezeigt, daß und wie Ängste erzeugt werden können: eine virtuelle, also nur vorgestellte Situation (wie zum Beispiel durch einen Film im Fernsehen erzeugt) versetzt den Menschen in einen ähnlichen seelischen Zustand wie die entsprechend echte Situation. Man zeigte Testpersonen verschiedene Farbflächen und sagte Ihnen, daß sie über der vorher angebrachten Hautelektrode bei der Farbe rot einen kleinen Stromschlag erhielten. Jedesmal wenn die rote Farbtafel gezeigt wurde, konnten dieselben Reaktionen wie bei einem Stromschlag beobachtet und gemessen werden, obwohl die Hautelektrode gar nicht angeschlossen war.
Wirkung der Homöopathie scheint wissenschaftlich erklärbar zu sein!
Zwei Wissenschaftler haben in Süd-Korea scheinbar eine Erklärung für die Wirkweise der Homöopathie gefunden. Je mehr ein homöopathisches Mittel „verdünnt“ wird, desto stärker soll es wirken. Diese Behauptung war bisher der Hauptangriffspunkt aller wissenschaftlich argumentierenden Gegner dieser Methode. Die beiden Wissenschaftler Kurt Geckeler und Shashadhar Samal untersuchten Fullerene.
Diese fußballförmigen Kohlenstoffverbindungen bilden in Lösung unregelmäßige Aggregate (Anhäufungen), die bei Verdünnung wachsen, sich also völlig entgegengesetzt der vorherigen Erwartung verhalten. Zur Lösung der wasserunlöslichen Fullerene wurde ein zuckerähnlicher Stoff verwendet, dessen Moleküle auch in Abwesenheit der Fullerene bei Verdünnung ebenfalls aggregieren.
Das Gleiche soll auch für D.N.A und auch für Kochsalz gelten. Durch die Verdünnung sollen die Aggregate um den Faktor fünf bis zehn gewachsen sein. Die Volumenzunahme erfolgt nicht linear und ist abhängig von der Konzentration der Ausgangslösung. Geckeler behauptet, daß die Aggregate um so größer werden, je verdünnter die Ausgangslösung ist. Die Forscher konnten ihre Beobachtung mit zwei verschiedenen Methoden bestätigen. Werden diese Ergebnisse durch andere Forscher erhärtet, ist die Erklärung für die Wirkweise der Homöopathie erbracht !
(Der Kassenarzt 48 / 2001)